Erschreckend: Ergebnisse der Leipziger Studie

Zitiert aus: https://www.sueddeutsche.de/politik/auslaenderfeindlichkeit-muslime-studie-rechtsextremismus-1.4199261

Die Befragung in der Kategorie Ausländerfeindlichkeit zeigt, dass 24 Prozent und damit rund ein Viertel der Deutschen eine ablehnende Haltung gegenüber Ausländern haben. Insgesamt stimmen 36 Prozent der Deutschen der Aussage zu, dass Ausländer nur hierherkommen, um den Sozialstaat auszunutzen. Über ein Viertel würde Ausländer wieder in ihre Heimat zurückschicken, wenn in Deutschland die Arbeitsplätze knapp werden. Rund 36 Prozent halten die Bundesrepublik durch Ausländer in einem gefährlichen Maß für „überfremdet“. 44,1 Prozent der Befragten finden, dass Muslimen die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden sollte. Zustimmung zu der Aussage: Durch die vielen Muslime hier fühle ich mich manchmal wie ein Fremder im eigenen Land: 56 Prozent. Vier von fünf Befragten finden, über Asylanträge sollte nicht großzügig entschieden werden. Niedriger als die Vorbehalte gegenüber Asylsuchenden, aber deutlich höher als die gegenüber Muslimen, ist die Abwertung von Sinti und Roma. Dass diese Gruppen zu Kriminalität neigen, glauben 60,4 Prozent. Bundesweit ist fast jeder Zweite der Meinung, Sinti und Roma sollten „aus den Innenstädten verbannt werden“. Mehr als die Hälfte der Befragten finden, „manche Gruppen sollten sich nicht wundern, dass der Staat ihre Rechte einschränkt“. 70 Prozent geben an, „Leute wie ich haben sowieso keinen Einfluss darauf, was die Regierung tut“, 58 Prozent sehen keinen Sinn darin, sich politisch zu engagieren.