Eine Schule fürs Leben – Idealismus kann Realität, good vibes!

Berlin Rebel High School

Es gibt keine Prüfungen, keinen Leistungsdruck, keine Hierarchien. Hier stellen sich mehrfache Schulabbrecher der Herausforderung Abitur. „Berlin Rebel High School“ ist ein Dokumentarfilm über ein einzigartiges Schulprojekt.

Nur noch bis zum 06. Juni in der Mediathek!

https://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Berlin-Rebel-High-School/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=52810540

FAZ: Warum Christen so häufig schlecht über Juden und Muslime denken

Eine besondere Studie, Erkenntnisgewinn ohne Gewähr:-)

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-christen-lehnen-einwanderern-haeufiger-ab-15613291.html

Europaweite Untersuchung

Warum Christen so häufig schlecht über Juden und Muslime denken

Die religiöse Identität eines Menschen hat oftmals großen Einfluss auf dessen Haltung gegenüber Minderheiten. Das hat eine Studie des Pew Research Centers festgestellt. In den Ergebnissen ist ein klares Muster zu erkennen. […]

„Die Studie mit dem Titel „Christ sein in Westeuropa“ stellt einen Zusammenhang zwischen der „christlichen Identität in Westeuropa“ und negativen Gefühlen gegenüber Einwanderern und religiösen Minderheiten fest. Personen, die sich selbst als Christen definierten, hätten tendenziell eine negativere Meinung über Einwanderer, Muslime und Juden als Konfessionslose – unabhängig davon, ob sie regelmäßig an Gottesdiensten teilnehmen oder nicht.“

Dok 5 – Das Feature über Prekarisierung der Arbeit in Deutschland

Hallo zusammen, der deutschen Wirtschaft geht es gut, Millionen Menschen nicht. Besteht da ein Zusammenhang? – Ja.

Eine schonungslose Analyse der deutschen neoliberalen Arbeits- und Sozialgesetze seit Anfang der 1990er Jahre bis in die heutige Zeit – ein hörenswerter Überblick: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/dok5/prekariat-armut-unterschicht-arbeitsbedingungen-100.html

Programmierter Abstieg – Wie Deutschland Prekariat erzeugt

Warum gibt es in einem der reichsten Länder Europas so viel Armut? Der Streit um die „Essener Tafel“ hat die Debatte neu entfacht. Ein Feature über die Systematik mit der hierzulande eine neue Unterschicht geschaffen wurde

Deutschland – eine Mittelschichtsrepublik mit sozialer Marktwirtschaft – das war einmal. Im Namen des globalen Wettbewerbs sorgen Arbeits- und Sozialgesetze dafür, dass mehr als einem Viertel der Bevölkerung Armut droht. Auch der Mindestlohn hat daran nichts geändert. Gleichzeitig wird denen ganz unten – Gewerbeaufsicht und Arbeitsgerichten zum Trotz – staatlicher Schutz weitgehend entzogen. Ist diese Entwicklung im globalisierten Kapitalismus schicksalhaft? Haben wir uns damit abzufinden, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt zerstört wird, weil er dem Streben nach höchster Produktivität und maximalem Profit im Wege steht?

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-dok5-das-feature/audio-programmierter-abstieg—wie-deutschland-prekariat-erzeugt-102.html Liebe Grüße

Menschlichkeit

http://taz.de/Nach-Aeusserung-von-Alexander-Dobrindt/!5503468/

Nach Äußerung von Alexander Dobrindt

Das ist die Anti-Abschiebe-Industrie

Der CSU-Landesgruppenchef verunglimpft Menschen, die sich für die Interessen von Geflüchteten einsetzen. Die taz hat mit Helfenden gesprochen. Vier Protokolle.

Alexander Dobrindt spricht von einer „unsäglichen Allianz von Zwangsideologen und Partikularinteressen“, die angeblich versucht, den Rechtsstaat zu sabotieren und Abschiebungen zu verhindern. Jetzt antworten die Beschuldigten.

Die Anwältin

Der Unternehmer

Der Mönch

Der Lehrer

http://taz.de/Nach-Aeusserung-von-Alexander-Dobrindt/!5503468/

DGB MS zu Pflegekräftemangel

PM 31 – 25.05.2018

Anwerbung für Zuwanderung statt Ursachenbekämpfung beim hausgemachten Fachkräftemangel

DGB-Münsterland zu: „Pflegekräfte vom Zuckerhut“

Der DGB im Münsterland ist empört über die aktuellen Entwicklungen am Klinikum in Münster. Aus Sicht der Gewerkschaften gelingt es dem Klinikum die Ursachen für den Pflegenotstand aus der öffentlichen Meinung zu verdrängen und das Werben um Zuwanderung für verwertbare Arbeitskräfte als „Win-Win“ für alle Beteiligten darzustellen. Der Mangel an Pflegekräften in Kliniken und Altenheimen sei vor allem den Rahmenbedingungen im Arbeitsalltag geschuldet. Die einseitige Fokussierung auf betriebswirtschaftliche Berechnungen in deutschen Pflegeeinrichtungen hat zu einer kürzeren Verweildauer der Patienten und zu einem pflegeunwürdigen Patientenschlüssel beigetragen. Nach Berechnungen der Hans-Böckler-Stiftung belegt Deutschland mit 10,5 Patienten pro Pflegekraft mit Abstand den traurigen letzten Platz in diesem Ranking. Norwegen hat mit 3,3 Patienten die besten Patientenschlüssel. Selbst die USA, deren Gesundheitssystem bei weitem nicht den besten Ruf hat, belegt mit einem Wert von 3,6 einen der vorderen Plätze.* Somit sei die mangelnde Zeit für menschliche Zuwendung in Deutschlands Krankenhäusern sogar nachweisbar. Nach Aussagen der zuständigen Gewerkschaft ver.di ist nachts eine Pflegekraft durchschnittlich für 26 Patient*innen zuständig. Dies stellt aus Sicht des DGB einen nachvollziehbaren Grund dar, warum viele ausgebildete, vor allem weibliche, Pflegekräfte nach spätestens 5 Jahren in andere Arbeitsbereiche oder in Elternzeit flüchten. „Wir stellen immer wieder fest, dass Pflegekräfte einem hohen Zeitdruck ausgesetzt sind. Sie müssen über die Station hetzen und neben der Pflege putzen, spülen und servieren, was eher zu Abqualifizierung als zur höheren Anerkennung ihrer Tätigkeit führt. Obendrein ist anscheinend unserer Gesellschaft die Arbeit am Menschen weniger wert, als die Arbeit an einem Auto. Der erfahrene KFZ-Mechaniker verdient tariflich bei weniger Wochenstunden rund 500€ mehr als die Krankenschwester und kann zum großen Teil ohne Schichtdienst sein Leben gestalten. Für ein reiches Land wie Deutschland sind diese Zustände in unseren Kranken- und Pflegeeinrichtungen mehr als peinlich. Wenn an den Arbeitsbedingungen nichts geändert wird, werden auch die Pflegekräfte aus Brasilien schnell feststellen, dass Deutschland kein so ein schönes Land ist und uns, wie die anderen, bald wieder verlassen. Wir brauchen deshalb den politischen Druck die Rahmenbedingungen zu verändern und die gesellschaftliche Umorientierung, damit die Kosten unserer Gesundheitsversorgung nicht auf dem Rücken der Beschäftigten minimiert werden. Die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger kann und muss uns mehr wert sein!“, empört sich Anne Sandner für die DGB-Region Münsterland. Die Gewerkschaftssekretärin fügt hinzu: „Befremdlich ist mir auch in diesem Zusammenhang, die immer weiter um sich greifende unterschiedliche Bewertung für Zuwanderung. Für die Einen wird im Ausland geworben, für Andere wird die schnellstmögliche Abschiebung organisiert. In einige Länder wird der Fachkräftemangel verlagert und in anderen Ländern werden menschenunwürdige Zustände zementiert. Hier ist ebenfalls die Politik gefordert, statt über Schlangen beim Bäcker zu philosophieren, Missstände im eigenen Land zu beseitigen und Fluchtursachen weltweit zu bekämpfen!“ * https://www.boeckler.de/pdf/p_fofoe_WP_027_2017.pdf

Unfassbar…

Miese Arbeitsbedingungen: Pflegekräftemangel. Jetzt werden Pflegekräfte aus Brasilien, Kolumbien und Vietnam abgezogen, um in Münster zu arbeiten. Es lebe die perfide Logik des globalisierten Kapitalismus, wann wachen wir auf?

http://www.wn.de/Muenster/3313035-Pflegekraefte-aus-Uebersee-Uniklinik-holt-Pflegekraefte-aus-Brasilien

Pflegekräfte aus Übersee

Uniklinik holt Pflegekräfte aus Brasilien

Münster – Das Uniklinikum Münster holt zum ersten Mal neues Pflegepersonal aus Übersee. 16 Brasilianer zählen seit Donnerstag zum Pflegeteam, insgesamt kommen 35 neue Mitarbeiter vom Zuckerhut. Wegen des Pflegenotstands musste im Dezember eine Station geschlossen werden. Von Ralf Repöhler

Insgesamt werden 35 neue Mitarbeiter aus Brasilien geholt. Weiteres Pflegepersonal akquiriert das Großklinikum gerade unter anderem in Kolumbien und Vietnam. „Es ist das erste Mal, dass wir Pflegepersonal auf dem außereuropäischen Markt anwerben. Bislang haben wir das nur innerhalb der Europäischen Union getan“, sagt Pflegedirektor Thomas van den Hooven. Ausländische Pflegekräfte am UKM kamen bislang vor allem aus Italien und Spanien. Seit Jahren spitzt sich der Pflegenotstand in der Alten- und Krankenpflege zu. Die Bundesregierung hat sich gerade auf neue Eckpunkte geeinigt: Gesundheitsminister Jens Spahn legte am Mittwoch ein Papier vor, das die Schaffung von 13 .000 zusätzlichen Stellen vorsieht. Experten kritisierten dies am Donnerstag als Tropfen auf dem heißen Stein. Die Entscheidung, nach Deutschland zu gehen, fiel Clarice Frontelmo nicht schwer. „Deutschland ist so ein schönes Land. Dieser Schritt ist gut für meinen Lebenslauf und gut für mein Leben“, sagt die junge Brasilianerin. Am Mittwochabend war sie mit 15 weiteren Landsleuten in Frankfurt gelandet. Der Pflegedirektor des Universitätsklinikums Münster (UKM), Thomas van den Hooven, begrüßte die neuen Pflegeassistenten vom Zuckerhut am Donnerstag in dem Großklinikum, das mit 11. 000 Beschäftigten, 33 Kliniken, 1500 Betten sowie 60 .000 stationären und 453. 000 ambulanten Fällen im Jahr eine neue Welt für die Brasilianer ist. Doch Münsters größtem Arbeitgeber fehlt das Fachpersonal. 120 bis 140 Vollzeitstellen sind allein im Pflegebereich nicht besetzt. Und das hat Konsequenzen: Im Dezember 2017 musste eine komplette Station mit 28 Betten der Medizinischen Klinik B im Bettenturm Ost geschlossen werden. Sie soll nun – auch dank der neuen Pflegekräfte – im Dezember wieder geöffnet werden. „Zusätzlich wurden zehn Betten auf der Station 7, unserer Komfortstation, und acht Betten auf der Station 12 A West, der Neurologie, geschlossen“, so der Pflegedirektor. Insgesamt sieht der Stellenplan des UKM 2000 Vollzeitstellen im Bereich Pflege vor. „Ich habe das erste Mal von Münster gehört, als ich von dem Stellenangebot erfuhr“, gibt Camila Justino zu. Das UKM arbeitet mit einem international tätigen Personaldienstleister aus Frankfurt zusammen, der sich auf die Vermittlung von Pflegekräften spezialisiert hat. Noch haben die jungen Brasilianer keine Arbeitserlaubnis. Die sollen sie am Montag bei der städtischen Ausländerbehörde bekommen. „Wir stellen sie als Pflegeassistenten ein. Sie werden genauso bezahlt wie unsere anderen Pflegeassistenten“, sagt van den Hooven. Die 16 jungen Frauen und Männer, die am Donnerstag am UKM begrüßt wurden, haben alle einen Bachelor-Studiengang in der Pflege absolviert. „Wir wollen, dass sie sich bei uns weiterentwickeln“, setzt der Pflegedirektor auf eine langfristige Zusammenarbeit. Camila Justino verspricht sich in Münster eine höhere Lebensqualität. In Brasilien sei die Wirtschaftskrise groß. „Obwohl Krankenpfleger auch dort immer eine Arbeit finden. Doch ich denke, dass ich erst mal in Münster bleibe“, sagt sie.

Medienvielfalt, Medienfreiheit?

Hallo zusammen, wir haben ein Problem. Die meisten Medien konzentrieren sich in wenigen Händen, um genau zu sein in sechs Händen. Viele Zeitungen und TV-Sender publizieren nahezu gleichgeschaltet die gleiche Meinung. Das ist Gift für eine Demokratie und stärkt aktuell die rechts-neoliberale oder auch unpolitische Berichterstattung, seht selbst!

Die Anstalt vom 22. Mai 2018 Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-22-mai-2018-100.html Liebe Grüße

Monitor: Bildung und Hartz IV

Bildungssystem: Wie der Boom der Privatschulen die Spaltung der Gesellschaft fördert

Private Schulen boomen – vor allem im Grundschulsektor. Dabei sollten doch gerade hier Kinder aller Schichten zusammenkommen. Das Grundgesetz verbietet das Sortieren von Kindern nach dem Geldbeutel der Eltern sogar. Doch in der Praxis passiert genau das längst: Wer es sich leisten kann, meidet immer öfter die staatlichen Schulen – aus Angst vor schlecht ausgestatteten Klassenräumen, sozialen Problemen und schlechterer Bildung für den Nachwuchs. Das führt auch zu sozialer Spaltung. Doch die Politik lässt das nahezu unkontrolliert geschehen.

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-bildungssystem-wie-der-boom-der-privatschulen-die-spaltung-der-gesellschaft-foerdert-100.html

 

Hartz IV: Wie die Bundesregierung die Regelsätze niedrig rechnet

416 Euro. Das ist der aktuelle Regelsatz für erwachsene Hartz IV Empfänger ohne Kinder. Davon kann man leben, sagt die Bundesregierung. Was sie nicht so gerne sagt: Der Satz müsste viel höher liegen, wenn sie sich an ihre eigenen Regeln halten würde. Aber die Bundesregierung bedient sich einer ganzen Reihe von Rechentricks, um das Existenzminimum so niedrig wie möglich zu halten. Und spart so Milliarden – auf Kosten der Ärmsten.

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-hartz-iv-wie-die-bundesregierung-die-regelsaetze-niedrig-rechnet-100.html