Mord und Totschlag „made in Germany“

Hallo zusammen, Deutschland führt keine Angriffskriege, wirklich? Ohne unsere Waffenlieferungen würden Milllionen von Menschen noch leben. Es ist unfassbar wie unsere Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD uns seit Jahren verarscht. Dieser Kraftausdruck ist noch zu harmlos. Top recherchiert, das Lachen vor der blutigen Wahrheit inklusive: Die Anstalt vom 27. März 2018 https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-27-maerz-2018-100.html Wer sich den Fakten verschließt, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sich selbst den Frieden und anderen den Krieg zu gönnen. Empörte Grüße

Ernsthaft? SPD – Die neue Spaßpartei

Scholz glaubt an SPD-Kanzler ab 2021

Berlin (dpa) – Der kommissarische SPD-Chef Olaf Scholz glaubt, dass nach der nächsten Bundestagswahl 2021 wieder ein Sozialdemokrat oder eine Sozialdemokratin die Bundesregierung führen wird. «Ich bin zuversichtlich, dass wir den nächsten Kanzler, die nächste Kanzlerin stellen», sagte Scholz dem Magazin «Stern». Für den Erfolg der Sozialdemokraten sei wichtig, «dass Wählerinnen und Wähler weit über die klassische SPD-Klientel hinaus sagen: Die haben die richtigen Konzepte für die Zukunft unseres Landes». Von dpa

 

Scholz holt Banker ins Ministerium

Deutschland-Chef von Goldman Sachs wird Staatssekretär für Europa und Finanzmarkt

Der Deutschland-Chef von Goldman Sachs, Jörg Kukies, wechselt als Staatssekretär ins Bundesfinanzministerium. Dort soll er sich um die Themenbereiche Europa und Finanzmarkt kümmern. Der 50-Jährige ist SPD-Mitglied, vor seiner Zeit als Banker war er Juso-Vorsitzender in Rheinland-Pfalz. Laut Tagesspiegel war er ab 2001 bei Goldman Sachs in London und Frankfurt auch für sogenannte „strukturierte Produkte“ zuständig, also die Finanzinstrumente, die 2007 zum Auslöser der Finanzkrise wurden. Seit Ende 2014 fungierte Kukies als Co-Chef der deutschen Niederlassung von Goldman Sachs. Von taz

taz-Kommentar auf Seite 1

Sehr geehrte taz, entsetzt habe ich Ihren Kommentar auf Seite 1 der taz gelesen, der von neoliberalem und rechtspopulistischem Gedankengut geprägt ist.

Warum nennen Sie Menschen in prekären Lebensverhältnissen „Lumpenproletariat […], ausgestattet mit Sneakers und Smartphone“? Sie sprechen den betroffenen Menschen ihre Würde ab.

Warum bezeichnen Sie Migrationshintergrund als „Brandbeschleuniger“? Sie stellen Migration oder Migrant*innen einseitig als Gefahr dar.

Bitte lesen Sie Ihre eigenen Worte: „Was noch fehlt, ist das Bewusstsein, dass Einwanderung eine Chance ist – die Bevölkerungspyramide wird zum Pilz, die Sozialsysteme brauchen junges Blut, die Wirtschaft Arbeitskräfte. Diese Chance muss man nutzen.“ Wollen Sie ausschließlich „nützliche“ Migrant*innen, die „verwertbar“ sind? Sie entsprechen mit Ihrem neoliberalen Menschenbild einer kapitalistischen Verwertungslogik, die unsere Gesellschaft weiter spaltet.

Die taz ist für mich eine geschätzte Tageszeitung von positiv-linksradikal bis grün-bürgerlich. Ihr Kommentar empört mich sehr!

http://www.taz.de/Kommentar-Studie-Schule-und-Migration/!5489566/

Kommentar Studie Schule und Migration

Mut zur Einwanderung

SchülerInnen mit Migrationshintergrund haben es deutlich schwerer. In Deutschland muss sich daran schnellstens etwas ändern.

Menschen wandern aus, Menschen wandern ein. Das war so seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Auf lange Sicht haben davon alle profitiert: die Einwanderer, die sich an fernen Gestaden oder im Nachbarreich eine neue Existenz aufbauten, und die Länder, die sie aufgenommen haben. Das zum Grundsätzlichen. Und nun zum Speziellen. Denn ja, es gibt natürlich Probleme.

Wenn laut Pisa-Sonderauswertung Schüler aus Migrantenfamilien in den Schulen der westlichen Industrieländer tendenziell schlechter abschneiden als Muttersprachler, wenn nur die Hälfte der Schüler, die im Ausland geboren sind, grundlegende Kompetenzen in Mathe, Deutsch und Naturwissenschaften erreicht, ist das ein Problem. Für alle. Da wächst ein neues Lumpenproletariat heran, ausgestattet mit Sneakers und Smartphone, doch ohne Chancen auf den Arbeitsmärkten der hightechbasierten Industriegesellschaften.

Deutschland reiht sich laut dieser Studie „zur Resilienz von Schülern mit Migrationshintergrund“ ins europäische Umfeld ein. Während 80 Prozent der hier Geborenen zumindest grundlegende schulische Kompetenzen erwerben, sind es nur 45 Prozent der Einwanderkinder erster Generation. Jene, die es mit ihren Eltern aus Syrien, aus dem Irak, aus Afghanistan und Nigeria geschafft haben, könnten in 15 Jahren dazu gehören.

Das Problem sind nicht die Menschen oder ihr Schicksal, MigrantIn zu sein. Der Abstand eingewanderter Schülerinnen zu den Muttersprachlern schrumpft, wenn die Eltern über sonstiges Kapital verfügen, einen Mittelschichtsstatus und gute Bildung. Doch der Zusammenhang von sozialer Herkunft und Zukunft ist in Deutschland seit jeher stark ausgeprägt – ein Migrationshintergrund wirkt da wie Brandbeschleuniger.

Diese Kinder besuchen nun Schulen in Deutschland, die viel zu häufig nicht auf eine bunte Schülerschaft vorbereitet sind. Das zeigte bereits die Grundschulleseuntersuchung Iglu, der zufolge Deutschland im internationalen Vergleich absackt. Viele Lehrkräfte lernen gerade erst, in kulturell und leistungsmäßig gemischten Klassen zu unterrichten. Und das Bewusstsein, dass Lernen mehr ist als Mathe und Deutsch, dass auch die Klavierstunde, der Zeichenkurs und die Astronomie-AG dazugehören, setzt sich in den Kultusministerien erst so langsam durch.

Die Große Koalition hat einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen versprochen, sie will Schulen in schwieriger Lage besonders fördern. Was noch fehlt, ist das Bewusstsein, dass Einwanderung eine Chance ist – die Bevölkerungspyramide wird zum Pilz, die Sozialsysteme brauchen junges Blut, die Wirtschaft Arbeitskräfte. Diese Chance muss man nutzen.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk – Wozu?

Lesenswert, unterstützenswert!

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/interaktiv/blog-oeffentlich-rechtlich-104.html

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk – Wozu?

Von Georg Restle

Klar, heißt es jetzt, ein WDR-Journalist muss den öffentlich-rechtlichen Rundfunk natürlich verteidigen – schließlich lebt er ja davon. Nur ganz so einfach ist es eben nicht. Schon deshalb nicht, weil auch ich einiges zu kritisieren habe an ARD und ZDF; an Programmen, Strukturen und politischer Einflussnahme.

Ich kann zum Beispiel nicht nachvollziehen, dass die beiden größten Sender zur besten Sendezeit zwischen 20:15 Uhr und 21:45 Uhr fast komplett auf politische Informationen verzichten. Dass Dokumentationen in ARD und ZDF in der Regel erst gesendet werden, wenn die Hälfte der Republik im Bett liegt. Und dass selbst ein Qualifikationsspiel der Dritten Fußballiga wichtiger genommen wird als ein politisches Magazin.

Ich ärgere mich darüber, dass die hierarchischen Strukturen in einem föderalen System wie der ARD oft mutlosen Konsens produzieren statt aufregendes Programm – bestens zu besichtigen in Formaten, für die der Titel Unterhaltung nicht mal mehr als Euphemismus durchgeht. Und ich kann auch diejenigen verstehen, die die Zahl von Regierungsvertretern und Parteipolitikern in Rundfunk- und Verwaltungsräten als deutlich zu hoch kritisieren. Was zum Beispiel haben die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz UND der Ministerpräsident von Bayern UND der Ministerpräsident von Sachsen a.D. UND der Erste Bürgermeister von Hamburg – alle CDU/CSU und SPD – im wichtigsten Aufsichts-Gremium des ZDF verloren? Vier Ministerpräsidenten bei zwölf Mitgliedern insgesamt? Staatsferne sieht anders aus.

Ja, darüber muss offen gestritten werden – intern wie extern. Schließlich gehört der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Gesellschaft, die ihn finanziert. Wer aber meint, diese Gesellschaft könnte auch ohne ARD und ZDF, ohne Arte, Phoenix oder 3sat, hat etwas ganz Grundsätzliches nicht verstanden. In Zeiten nämlich, in denen sich Facebook, Google & Co. daran machen, als Zensoren über die Verteilung von Informationen zu entscheiden und private Medienhäuser auch dadurch immer stärker unter Druck geraten, braucht es einen unabhängigen Rundfunk mehr denn je. Oder meint irgendjemand ernsthaft, das Programm von RTL oder Pro7 diene der umfassenden politischen Meinungsbildung?

Wer beobachten will, wie Gesellschaften ohne einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk funktionieren, kann sich in der Türkei, den USA oder in Russland umschauen, Länder in denen allein Geld und Macht darüber entscheiden, was die Mehrheit der Gesellschaft zu sehen und zu hören bekommt. So etwas können nur diejenigen wollen, die unter Meinungsfreiheit alleine die Freiheit ihrer eigenen Meinung verstehen. Und die die Macht haben, darüber zu entscheiden.

Deshalb: Lasst uns streiten – für einen besseren, pluralistischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland. Und nicht gegen ihn!

Georg Restle

Monitor: UN-Bericht erhebt schwere Foltervorwürfe gegen libysche Partner der Bundesregierung

Die deutsche Bundesregierung und die EU leugnen bis heute ihre Verantwortung. Diese Bilder lassen keinen Zweifel offen:

Folterknechte und Menschenhändler: Deutschlands Partner in Libyen

Es sind schockierende Videos aus Libyen: Migranten werden ausgepeitscht und mit brennender Flüssigkeit übergossen. Die Videos werden zu Verwandten geschickt, um Lösegeld zu erpressen. Die von der Bundesregierung unterstützte libysche Einheitsregierung behauptet, gegen solche kriminellen Banden vorzugehen. Aber ein neuer, bisher unveröffentlichter Bericht der Vereinten Nationen zeigt jetzt: Milizen im Dienste der Einheitsregierung sind selbst tief verstrickt in Menschenhandel und schwerste Menschenrechtsverletzungen. https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-folterknechte-und-menschenhaendler-deutschlands-partner-in-libyen-100.html

Es gibt kein richtiges Leben im falschen

Hallo zusammen, wer war zuerst da? Das Angebot oder die Nachfrage? Wer bestimmt das Angebot? Wer bestimmt die Nachfrage?

Können wir mit ethisch richtigem Konsumieren Strukturen verändern? Oder müssen wir Strukturen verändern, um ethisch richtig konsumieren zu können?

Gibt es auch im falschen Leben im Kapitalismus bessere oder schlechtere Entscheidungen? Den Verzicht auf Flugreisen, Fleisch oder gar Avocados?

Wer ist verantwortlich? Der Staat, die Politik, die Wirtschaft, die Unternehmen, jede*r Einzelne?

Eine sehenswerte 30min-Doku!

Avocado – Umweltkiller Superfood

Sie gilt in Europa als „Superfood“ und hat wegen ihres Nährstoffreichtums ein durchweg positiv besetztes Image: die Avocado. Prominente veröffentlichen Avocado-Kochbücher und bei Veganern gilt die Frucht als Alternative zu Fleisch. http://www.ardmediathek.de/tv/Weltspiegel/Weltspiegel-Reportage-Avocado-Umweltk/Das-Erste/Video?bcastId=329478&documentId=50733164 Liebe Grüße

Geh doch nach Hause!

Hallo zusammen, wer flieht, hat Gründe. Die Gründe führen uns zu Ursachen, die wir ernst nehmen müssen. Deutschland scheint das nicht so ernst zu nehmen. Im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hängen großflächige Plakate, die gerade in Deutschland ankommenden Geflüchteten den direkten Heimweg nahelegen, schaut in den Anhang! Willkommen in Deutschland, gute Rückreise! Liebe Grüße

Glaubwürdige Sozialdemokraten – Alois und Norbert treten aus

http://www.wn.de/Muensterland/3209249-Aus-Frust-ueber-Ja-zur-GroKo-Ahlener-SPD-Urgesteine-treten-aus-der-Partei-aus

Ahlener SPD-Urgesteine treten aus der Partei aus

Ahlen – Die gute Laune, die Norbert Bing und Alois Steinkamp in ihren aktiven Zeiten in der Ahlener SPD verbreiteten, ist spätestens seit Sonntag verflogen: Beide erklärten nach Bekanntgabe des positiven Ausgangs des Mitgliederentscheids über die „GroKo“ ihren Austritt aus der Partei.

Von Dierk Hartleb

Paukenschlag bei der Ahlener SPD : Dem Stadtverband lagen am Montagabend drei Parteiaustrittserklärungen vor: die von Norbert Bing und Alois Steinkamp sowie eines weiteren Genossen. Für den dritten Namen gab es am Dienstag noch keine offizielle Bestätigung.

„Ich bin maßlos enttäuscht“, erklärt Bing, langjähriger Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, gegenüber unserer Zeitung. Wie Steinkamp gehört er zu den schärfsten Kritikern der „GroKo“, in die die Sozialdemokraten nach dem Mitgliedervotum wieder eintreten wollen. Der Schritt sei ihm nicht leicht gefallen, versichert Bing. Immerhin sei er mehr als 40 Jahre SPD-Mitglied.

„Aber es ist wie in einer Ehe: Wenn es nicht mehr stimmt, ist es besser, sich zu trennen“, sagt Bing weiter. Nachdem das Ergebnis am Sonntag bekanntgegeben worden sei, habe er umgehend gegenüber dem Stadtverbandsvorsitzenden schriftlich seinen Austritt erklärt. „Das gehört sich doch so wohl“, sagt Bing. Mit Parteifreunden habe er sich nicht mehr beraten, bestätigt aber, dass er vorher mehrfach im Freundeskreis über das Thema Große Koalition und Mitgliederentscheid gesprochen habe.

Die örtliche Partei und ihre Akteure nimmt Bing ausdrück­­lich von seiner Kritik aus und will seinen Parteiaustritt ausschließlich als Quittung für den Parteivorstand auf Landes- und Bundesebene verstanden wissen.

Auch Alois Steinkamp, langjähriger Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion, ist stinksauer auf die „Mischpoke“ in Berlin. Am meisten ärgert er sich über das unprofessionelle Verhalten des Parteivorstandes, der nicht einmal in der Lage sei, eine anberaumte Pressekonferenz pünktlich durchzuführen und die Kandidaten für die vorgesehenen Ministerämter zu benennen. Die SPD werde sich wundern, wenn die Regierung erst einmal stehe, wie die CSU im Landtagswahlkampf versuchen werde, alles am rechten Rand abzugrasen. „Wer mich kennt, weiß, dass ich immer geradeheraus bin“, erklärt Steinkamp, der seit 1989 Genosse war. Er sei nicht mehr bereit gewesen, „dieses Hin und Her“ nach der verlorenen Bundestagswahl mitzumachen.

Der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Steven Scholle bedauert die Austritte und versichert, dass sie nichts an den Verdiensten änderten, die sich die Betreffenden erworben hätten. Zugleich äußert Scholle die Hoffnung, dass die Neumitglieder bei der notwendigen Reform der Partei bei der Stange blieben.